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Pressebericht der PI Erding vom 19.01.2018
Freitag, 19. Januar 2018

Sturmtief 

Das durchziehende Sturmtief Friedericke verursachte auch im Dienstbereich der Polizeiinspektion einige Schäden. Der Polizei wurden insgesamt sechs Sturmschäden gemeldet. 

In Oberding und Erding meldeten zwei Autofahrer, dass durch den starke Wind die Fahrertüren jeweils gegen andere Fahrzeuge geschlagen wurden.  

Erding. Gegen 13.20 Uhr wurde der Anhänger eines Cadillacs, dessen Fahrer auf Höhe Straß auf der Staatsstr. 2331 in Richtung Hörlkofen unterwegs war, durch den starken Seitenwind auf die Gegenfahrbahn gedrückt, wo er von einem entgegenkommenden Opel Vectra erfasst wurde. Der Opel prallte frontal gegen den querstehenden Anhänger und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstanden Sachschaden beträgt ca. 11000 Euro. Für die Bergung der beschädigten Fahrzeug und die Räumung der Unfallstelle musste die Staatsstr. 2331 zeitweise gesperrt werden.

Niederlern, Berglern, Lkrs. Erding. Gegen 14.10 Uhr fielen Teile eines Baumes, die vom Sturm abgebrochen wurden, auf die Motorhaube eines VW Golf. Der Fahrer des Golf war mit seinen Hunden spazieren und hatte sein Fahrzeug  bei der Sempt auf einem Feld neben der Kreisstr. 24 abg3estellt. Auch hier wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Langenpreising, Lkrs. Erding. Gegen 15.30 Uhr befuhr der Fahre eines Kia Sorento mit Anhänger die Staatsstr. 2082 bei Langenpreising in Richtung Moosburg. Durch den starken Wind kippte der Anhänger um und der Mann prallte mit seinem Wagen in  die Leitplanke. Verletzt wurde er nicht, der Sachschaden beträgt ca. 10000 Euro.

Aufhausen, Erding, Lkrs. Erding. Gegen 21.00 Uhr bemerkte der Fahrer eines Renault Megane, der auf der Staatsstr. 2080 zwischen Aufhausen und St. Koloman unterwegs war, zu spät dass durch den Sturm ein Baum um gedrückt wurde und quer über die Fahrbahn lag. Trotz Abbremsens konnte der einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Verletzt wurde er durch den Aufprall nicht, der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 3000 Euro.

Anton Altmann, POR
Polizeiinspektion Erding

 

 
Drogendealer und Betrüger aus dem Verkehr gezogen
Freitag, 19. Januar 2018
-Bundespolizisten verhaften gesuchte Reisende am Münchner Flughafen-

Flughafen München - Zwei Reisende mussten am Donnerstag (18. Januar) einen kurzen Stopp bei der Bundespolizei im Erdinger Moos einlegen. Die Beiden hatten es wohl erst mit den deutschen Gesetzesbestimmungen und dann mit den daraus resultierenden Richtersprüchen nicht so genau genommen. Daher hatte die bayerische Justiz die Polizeibehörden mit der Suche nach den Straftätern beauftragt. Bundespolizisten haben die zwei mit Haftbefehl gesuchten Männer jetzt jeweils bei deren Einreise festgenommen.

Am Vormittag zogen Bundespolizisten einen 31-jährigen Türken bei seiner Ankunft aus Istanbul aus dem Verkehr. Der gebürtige Pfaffenhofener war bereits im Mai 2015 vom Amtsgericht Freising wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 3.600 Euro Geldstrafe oder 240 Tagen Ersatzhaft verurteilt worden. Nachdem der Verurteilte anfangs wohl noch einen großen Teil der Strafe in Raten beglichen hatte, blieb er bis dato 500 Euro schuldig. Daraufhin hatte ihn die Staatsanwaltschaft Landshut im November 2017 zur Festnahme ausgeschrieben. Bundespolizisten haben den Gesuchten jetzt am Münchner Flughafen verhaftet. Der Festgenommene konnte die geforderte Geldstrafe bezahlen. Die noch ausstehenden Verfahrenskosten in Höhe von 2063,51 Euro konnte der Zahlungswillige vor Ort aber nicht begleichen. Dennoch entging er dem Gefängnis und durfte seine Heimreise fortsetzen.

Ein 39-jähriger Ägypter lief den Bundesbeamten am späten Abend bei seiner Einreise aus Hurghada in die Arme. Der Wahl-Berliner war der Justiz in der Oberpfalz nach einer Verurteilung im März letzten Jahres durch das Schwandorfer Amtsgericht wegen Betruges 350 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 23 Tage Haft schuldig geblieben. Ursprünglich hatte die bayerische Justiz 450 Euro oder ersatzweise 30 Tage Haft gefordert. Der Nordafrikaner hatte damals offensichtlich mit den zuständigen Behörden Ratenzahlung vereinbart. Allerdings blieben nach Eingang der ersten hundert Euro die restlichen Zahlungen aus. Daher hatte die Staatsanwaltschaft Amberg seit Dezember letzten Jahres mit Vollstreckungshaftbefehl nach dem säumigen Zahler fahnden lassen. Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten am Münchner Airport jetzt.
Nachdem der Festgenommene die noch offene Geldstrafe plus Verfahrenskosten in Höhe von 108,50 Euro bei den Bundespolizisten am Moos-Airport eingezahlt hatte, durfte er die Wache auch wieder verlassen und seines Weges ziehen.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München
 
Sturmtief Friederike - Zwischenbilanz aus der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums
Donnerstag, 18. Januar 2018

Rund 150 sturmbedingte Einsätze koordinierten die Beamten der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt im Laufe des heutigen Nachmittags. Überwiegend waren es umgestürzte Bäume, beschädigte Baustellenabsicherungen und ungesicherte Gegenstände, die drohten, auf Passanten, Fahrzeuge oder Stromleitungen zu fallen. Auf einer Staatsstraße im Landkreis Dachau wurde gegen 14.15 Uhr ein 56-jähriger Lkw-Fahrer lebensbedrohlich verletzt, nachdem sein unbeladener Lkw mit Planenaufbau vom Sturm von der Fahrbahn gedrückt wurde und sich im angrenzenden Feld überschlug. Die Feuerwehr befreite den Schwerverletzten mittels Rettungsspreizer aus dem Führerhaus. 

In Freising wurde gegen 15.00 Uhr an einem Gymnasium durch eine Sturmböe das Wellblechdach angehoben und teilweise verformt. Zur Sicherung wurde die Feuerwehr und das THW eingesetzt. Schüler und Lehrpersonal konnten das Gebäude durch einen Nebeneingang sicher verlassen. Verletzt wurde niemand. 

Der bislang entstandene Sachschaden lässt sich nur schwer beziffern. Derzeit liegt er sicher im sechstelligen Bereich. 

Anmerkung:

Beispiele für konkrete sturmbedingte Gefahrenlagen, die Polizeieinsätze im Norden Oberbayern auslösten, wurden zeitnah über den Kurznachrichtendienst Twitter (@polizeiOBN) mitgeteilt.

Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Pressestelle

 
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