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Unterwegs im Zeichen der Muschel
Mittwoch, 26. Juli 2017

Das P-Seminar „‚Quo vadis? Unterwegs auf alten Pilgerpfaden’ – der fränkische Jakobsweg“ im Rahmen der Fächer katholische Religionslehre und Sport begab sich zur Ruhe- und Selbstfindung zu Fuß auf den Jakobsweg. Nach einem halben Jahr intensiver Planung und Vorbereitung machte sich eine Gruppe von 14 Schülerinnen und Schülern des Korbinian-Aigner-Gymnasiums Erding zusammen mit ihren Lehrkräften Markus Mitschke und Susanne Falkenstein im Juli auf den Weg von Lichtenfels nach Nürnberg.

Um das ganze Unterfangen gut gelingen zu lassen, wurde die Gruppe durch vorbereitende Referate z.B. über den Hl. Jakob und den Jakobsweg, aber auch über Ernährung und Blasen- und Wundversorgung aufgeklärt. Thomas Fischer, vom Outdoor-Bekleidungshersteller Pro-Function hat einen äußerst fachkundigen Workshop zum Thema „Funktionale Bekleidung“ abgehalten und dem ganzen Team ein Shirt mit Pilgeraufdruck gesponsert. Um geistlich gerüstet zu sein, hielt Pfarrer Dr. Vogler von Mariä Verkündigung in Altenerding einen Aussendungsgottesdienst ab, bei dem alle Pilger und deren Ausrüstungsgegenstände gesegnet wurden.

Am 6. Juli geht es zu ungewohnt früher Stunde mit dem Bus zum Startpunkt, der Lichtenfelser Jakobskapelle. Ab dort ist die Jakobsmuschel, mit der jeder der Gruppe schon im Voraus ausgestattet wurde, unser ständiger Wegbegleiter. Nach einem kurzen Morgenimpuls, einem Referat über die Jakobskapelle und einem von Sophies Großmutter eigens für unsere Pilgergruppe gedichteten Pilgergedicht, soll uns unsere erste Tagesetappe von Lichtenfels über Vierzehnheiligen zum Staffelberg und letztendlich bis zu unserer ersten Pilgerherberge, dem Naturfreundehaus am Dornig in Ebensfeld, führen. Schnell haben wir unser erstes Highlight, die berühmte Wallfahrtsstätte Vierzehnheiligen erreicht. Hier dürfen wir auch zum ersten Mal unser Pilgerbuch vorlegen, um den ersten Pilgerstempel zu erhalten. Der anschließende Aufstieg zum Staffelberg beschert uns eine traumhafte Aussicht über das Maintal. Nach kurzer Rast, einem Referat über den Staffelberg und einer Besichtigung der Adelgundiskapelle, führt uns unser Weg durch alte Obstgärten hinunter nach Loffeld. Hier wartet bereits Rene, ortsansässiger Stadtrat aus Ebensfeld, mit Eis und kühlen Getränken auf uns. Gestärkt erfahren wir von ihm anschließend einiges über Wildblumen und Kräuter, bevor es zur ersten Übernachtungsstätte geht. Eine Hand voll unermüdlicher Schüler nehmen Renes Angebot an, sie noch vor dem Abendessen zur St. Veitskapelle zu führen. Dort werden wir mit einer traumhaften Aussicht und einem der ältesten Lindenhainen belohnt und mit einer wunderbaren fränkischen Brotzeit versorgt. Der Abend wird von den Schülern, wie auch an den folgenden Tagen mit abrundenden Abendimpulsen und Referaten beendet.

Am zweiten Tag führt uns unser Weg über Sträublingshof, Ditterbrunn, Prächting und Oberleiterbach zunächst bis nach Zapfendorf. In der Pfarrkirche St. Peter und Paul gibt es neben dem begehrten Pilgerstempel Gelegenheit zum Innehalten, Flaschen auffüllen und Abkühlen. Gestärkt geht es von Zapfendorf weiter bis nach Ebing, wo wir zum ersten Mal auf unserer Reise eine Kirche besuchen, die St. Jakobus geweiht ist. Eine gute Gelegenheit für eine Rast und ein Referat über den Heiligen der Pilger. Über Baunach pilgern wir bis nach Hallstadt und schließlich zum Etappenziel Bamberg. Dort warten in der Jugendherberge am Kaulberg bereits eine Dusche und ein wohlverdientes Abendessen auf uns. Die körperlichen Strapazen und die ungewohnt einfache Lebensweise mit nur dem Nötigsten hinterlassen bereits erste Spuren. Doch Laune und Stimmung ist super und es bildet sich bereits ein immer stärkeres Gruppengefühl heraus. Erste Blasen werden versorgt, Muskeln mit diversen Salben eingecremt, Druckstellen gegenseitig massiert und schon sind alle wieder fit für eine abendliche Sightseeingtour durch Bamberg.

Start unseres dritten Pilgertages ist die St.-Jakobs-Kirche oberhalb des Karmeliterklosters. Ein perfekter Start in den neuen Tag beginnt mit einem Morgenimpuls. Hierzu liest Franziska aus ihrer mitgebrachten Bibel einen Psalm vor. Nun geht es durch den Bruderwald, einem beliebten Ziel der Bamberger Sonntagsspaziergänger, nach Höfen. Dort trifft unsere Gruppe auf eine verzweifelte Pilgerin des Jakobswegs, die enttäuscht ihre Tagesetappe abbrechen hat müssen, da es ihr zusammen mit ihrem Kleinkind und Hund nicht möglich gewesen ist, den vor ihr liegenden steilen Anstieg zu bewältigen. Schnell ist uns allen klar, dass wir hier zusammenhelfen müssen. Gemeinsam bezwingen wir den Distelberg und verabschieden uns in der nächsten Ortschaft Reundorf von unserer überglücklichen Wegbegleiterin. Diese Aktion kostet auch unserer Gruppe viel Kraft und so werden die Abstände zu den nächsten Pausen immer kürzer, der Aufenthalt in den Pilgerkirchen immer länger und die Schritte immer langsamer. Das Gewicht manch eines Rucksacks ist kaum noch zu tragen und es ist wunderbar zu beobachten, wie die Lasten innerhalb der Gruppe verteilt werden. Zusammen sind wir stark. Motivierende Lieder werden angestimmt und alle werden ‚angetrieben’. Nach Herrnsdorf, Schlüsselau und Schnaid kommen wir endlich auf dem Kreuzberg an. Im Biergarten gibt es viele wunderbare fränkische Spezialitäten, wie z.B. Schäufele. Nur schwer lässt sich die Gruppe nach einstündiger Rast in Bewegung setzen. Vor uns liegen noch einige Kilometer bis nach Forchheim. Bevor wir den Forchheimer Stadtteil Burk erreichen, müssen wir acht unendlich erscheinende Kilometer durch einen Forst absolvieren. Jeder kämpft mit sich, seiner Last und seinen Füßen. Doch als wir den Wald verlassen, treffen wir auf ‚Pilgerengel’. Falls es so etwas gibt, haben wir sie dort getroffen. Zwei Autos und gekühlte Getränke stehen bereit, um alle, die müde und kaputt von den Tagesstrapazen sind, auf dem schnellsten Weg in unsere Herberge Bon Bosco zu fahren. Den Höhepunkt des Abends bildet eine gemütliche Runde mit gelieferter Pizza. Keinen Meter weiter wären wir an diesem Tag noch gegangen.

Ein wenig eingeschüchtert und noch etwas müde, beginnen wir den vierten Tag. Über Forchheim, mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern, geht es weiter nach Sigritzau und Pinzberg bis nach Effeltrich. Hier legen wir an einer 1000-jährigen Tanzlinde eine Rast ein. Gestärkt geht es weiter über Hetzles, Neunkirchen und Dormitz bis zu den Kreuzweihern. Durch Besinnungsimpulse, Kirchenbesuche und die permanente Ausschau nach Pilgerstempeln vergeht diese Tagesetappe sehr schnell- sind wir nun doch alle bereits gut ‚eingelaufen’. Die Stimmung ist hervorragend! Alle schauen aufeinander, teilen miteinander und sorgen, wenn nötig für Entlastung. Schnell ist die Kalchreuther Höhe erklommen und wir können es kaum glauben, dass unsere nächste Übernachtungsstätte, der Gasthof Meisel, bereits in Sicht ist. In Einzel- und Doppelzimmern findet jeder Entspannung und Erholung, bevor man sich zur abendlichen Andacht in der St. Andreas Kirche trifft. Super Stimmung herrscht beim Abendessen und nach einigen Referaten, Pilgerbuchberichten und einem Eis fallen alle zufrieden in ihre Betten.

Nach einem wunderbaren Frühstück machen wir uns an unserem fünften und letzten Tag von Kalchreuth auf nach Nürnberg. Kurz nachdem wir Kalchreuth über ein freies Feld verlassen, können wir in der Ferne bereits unser letztes Tagesziel Nürnberg erkennen. Unsere Füße laufen nun wie von allein. Schnell machen wir die ersten Kilometer über Stettenberg bis nach Buchenbühl. Schon bald verlassen wir dieses wenig attraktive Städtchen wieder - gibt es hier doch nicht einmal einen Pilgerstempel. Der Nürnberger Ortsteil Ziegelstein ist unser nächstes Ziel und der Flughafen kündigt uns die Nähe der Großstadt an. Im Volkspark Marienberg verbringen wir unsere Mittagspause. Wir erreichen nun die alte Stadtmauer von Nürnberg, die uns bis zur Kaiserburg führt. Dort genießen wir die schöne Aussicht über die Stadt und gelangen danach zur St. Lorenz Kirche. Nach einem Referat und einer Mittagspause, treffen wir uns mit einer amerikanischen Austauschgruppe des Korbinian-Aigner-Gymnasiums, um gemeinsam zum Ziel unserer Pilgerreise zu marschieren. In der St. Jakobskirche, im Pilgerzentrum von Nürnberg, hält Pfarrer Gußmann eine bewegende und für uns alle sehr emotionale Pilgerandacht. Frau Hofmann, die zweite Direktorin des Korbinian-Aigner-Gymnasiums, sorgt an der Orgel vortrefflich für die musikalische Umrahmung.

Wir sind angekommen! Unser Pilgerweg ist tatsächlich vergleichbar mit einem Lebensweg, denn „wer sich auf den Weg macht, ist bereit Neues in den Blick zu nehmen und scheut nicht die Mühe, sich Schritt für Schritt dafür einzusetzen“.

Das Ziel der Reise, die "Selbstfindung", hat uns alle sicher in irgendeiner Form erreicht. Bleibt zu hoffen, dass jeder, der sich auf diese Art der Reise eingelassen hat, auch etwas für sein Leben gefunden hat.

Das Resümee unserer gemeinsamen Pilgerreise: „Viel gegangen, viel gesungen, viel gelacht, viel gebetet, viele Menschen kennen und lieben gelernt, beeindruckende Kirchen gesehen, gut gegessen, ein bisschen geweint und immer eine super Stimmung.“

Markus Mitschke und Susanne Falkenstein

 
Sommerferien und Urlaubszeit rücken näher - Die Bundespolizei möchte, dass Sie sicher reisen
Mittwoch, 26. Juli 2017

Flughafen München - Die bayerischen Sommerferien stehen unmittelbar vor der Tür - und damit die Hauptreisezeit im Freistaat. Der Münchner Flughafen rechnet hier mit mehr als sechs Millionen Reisenden und über 51.000 Starts und Landungen. Die Bundespolizei am Moos-Airport gibt Tipps, damit die Reise nicht schon am Flughafen endet und möglichst sicher und entspannt verläuft.

Überprüfen Sie rechtzeitig vor Reiseantritt die Gültigkeit Ihrer Reisedokumente und die aktuellen Einreisebestimmungen des Ziellandes. Verlassen Sie sich nicht auf Erfahrungen aus zurückliegenden Jahren oder Erzählungen von Nachbarn, Kollegen und Bekannten. So erkennen zum Beispiel die Vereinigten Staaten von Amerika ausschließlich den deutschen biometrischen Reisepass ab einem bestimmten Ausstellungsdatum und mit einer bestimmten Mindestgültigkeit an - unabhängig davon, ob es sich bei den Inhabern um Erwachsene oder Kinder handelt.

Bitte beachten Sie, dass seit mittlerweile mehreren Jahren europaweit Kindereintragungen im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind. Grundsätzlich gilt: Jede Person benötigt ein eigenes Reisedokument. Die Art der Papiere richtet sich nach dem Reiseziel. Ob Reisepass, Kinderausweis oder Personalausweis benötigt werden, erfahren Sie bei der Botschaft oder dem Konsulat des Ziellandes. In bestimmten Notfällen kann die Bundespolizei am Flughafen gegen eine kleine Gebühr einen Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Unerlässlich dafür aber ist, dass Sie den Beamten ihre Identität zweifelsfrei nachweisen können. Dieses Dokument wird auch nicht in allen Ländern anerkannt.

Sollten Ihre minderjährigen Kinder mit Verwandten oder Freunden reisen, denken Sie daran, dass alle Erziehungsberechtigten der Reise nachweisbar zugestimmt haben müssen. Das gilt auch, wenn nur einer von zwei Erziehungsberechtigten bei der Reise dabei ist. Am Einfachsten ist es, eine schriftliche Einverständniserklärung mitzuführen, die alle Erziehungsberechtigten unterschrieben haben. Darauf sollten Name, Vornamen und Geburtsdatum des minderjährigen Kindes angegeben werden; außerdem Reisezweck und -ziel, Begleitpersonen, Dauer der Reise sowie Namen und Erreichbarkeit aller Erziehungsberechtigten. Zum Schutz vor Kindesentziehungen kann die Bundespolizei im Einzelfall dies überprüfen und im Verdachtsfall die Ausreise solange untersagen, bis Klarheit über die Beziehung zwischen Kind und Begleiter herrscht.

Große Menschenansammlungen an Flughäfen und Bahnhöfen sind beliebtes Ziel von Dieben. Lassen Sie daher Ihr Gepäck niemals unbeaufsichtigt, auch nicht für kurze Augenblicke. Machen Sie es für Taschendiebe unmöglich, an Ihr Geld und Ihre sonstigen Wertsachen zu kommen. Tragen Sie Geldbörsen und Wertsachen in verschlossenen Innentaschen, in einem Brustbeutel oder einer Gürtelinnentasche dicht am Körper.

Aus Sicherheitsgründen achtet die Bundespolizei sowohl an Flughäfen als auch an Bahnhöfen auf sogenannte herrenlose Gegenstände und überprüft diese. Im Einzelfall kann dies den Flug- oder Bahnbetrieb beeinträchtigen. Auch deshalb sollten Sie Ihr Gepäck immer im Blick behalten. Melden Sie verdächtige Personen oder Wahrnehmungen der Polizei oder dem Flughafenpersonal.

Zudem sollten Reisende aufgrund des gerade in dieser Zeit erhöhten Passagieraufkommens und der damit möglicherweise einhergehenden längeren Wartezeiten am Check-In sowie an den Sicherheits- und Passkontrollen genügend Zeit einplanen und frühzeitig am Flughafen sein.

Um das Reisen noch einfacher und schneller zu gestalten, bietet die Bundespolizei den Fluggästen mittlerweile fünfzig teilautomatisierte Grenzkontrollgates. Diese sind im Terminal 1 an den Einreisen B2 und C2 und an der Ausreise C auf Ebene 05, im Terminal 2 an der Zentralen Ausreise und an den beiden Einreisekontrollstellen auf Ebene 05 sowie im Satellitengebäude an den Einreisekontrollstellen installiert. Volljährige Bürgerinnen und Bürger der EU, der EWR-Staaten und der Schweiz, die im Besitz eines elektronischen Reisepasses (ePass) sind, profitieren an diesen EasyPASS-Gates von einer beschleunigten Kontrolle und einer damit verbundenen Verringerung der Wartezeiten. Deutsche Staatsangehörige können auch den neuen deutschen Personalausweis im Scheckkartenformat nutzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.easypass.de.

Natürlich können Sie sich auch bei der Bundespolizei direkt informieren. Der Servicepoint der Bundespolizei am Flughafen München ist unter der Telefonnummer 089/973079888 oder auch per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) rund um die Uhr zu erreichen. Für eine persönliche Beratung ist der Servicepoint der Bundespolizei täglich von 06:30 Uhr bis 21:00 Uhr besetzt. Sie finden ihn im Terminal 2, Abflugebene, nördlich der Sicherheitskontrolle.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München

 
Autorenbegegnung mit Annabel Wahba am Gymnasium Dorfen
Dienstag, 25. Juli 2017

Am Ende des Schuljahres bekam die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Dorfen die Gelegenheit zu einer Autorenbegegnung mit Annabel Wahba. Die Deutschägypterin, die seit 2007 als Journalistin für die Wochenzeitung „Die Zeit“ tätig ist, befasst sich aufgrund ihrer eigenen Biographie vielfach mit dem Thema „Integration“. In ihrem Buch „Tausend Meilen über das Meer: Die Flucht des Karim Deeb“ erzählt sie die wahre Geschichte des 15-jährigen Karim, der wegen des Krieges seine Heimatstadt Homs in Syrien mit seiner Familie verlässt und zunächst nach Ägypten flieht. Als die Hoffnung auf eine Rückkehr nach Homs nach einem einjährigen Aufenthalt in Kairo zunehmend geringer wird, entschließt sich Karim zusammen mit seinem Onkel zur Flucht über das Mittelmeer nach Italien. Der erste Fluchtversuch scheitert, da auf dem Schlepperboot kein Platz mehr für Karim ist. Nach einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis gelingt ihm im zweiten Versuch die Flucht mit dem Boot nach Sizilien. Er reist mit dem Zug weiter quer durch Italien und Frankreich und gelangt schließlich nach Deutschland, wo er zur Schule gehen darf und trotz Heimweh und Sehnsucht nach seiner Familie langsam Fuß fasst.

Das Jugendbuch sei – so die Autorin - einerseits die Geschichte einer Flucht, andererseits aber auch die Geschichte einer gelungenen Integration. Durch die Lesung lernten die Schüler beide Seiten des Buches kennen: Zunächst las Frau Wahba den Prolog vor, in dem es um den ersten gescheiterten Fluchtversuch geht. Die zweite Textstelle zeigte Karims Schulalltag in Deutschland.

Interessant waren für die Schülerinnen und Schüler auch die Hintergründe zur Entstehung des Buches: Ein Kollege der Autorin schlich sich in die Flüchtlingsgruppe um Karim in Ägypten ein, um selbst eine Flucht mitzuerleben. Im Gefängnis lernte er Karim kennen und stellte dann später den Kontakt zwischen Frau Wahba und dem Flüchtling her. Nach der Lesung beantwortete Frau Wahba die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, wodurch vor allem Karims aktuelle Situation zur Sprache kam: Er lebt inzwischen vereint mit seiner Familie in Deutschland, hat den Realschulabschluss erfolgreich absolviert und besucht jetzt die BOS mit dem Ziel, das Abitur zu erlangen.

Andrea Hafner, OStDin
Schulleiterin

 
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