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Pressebericht der Landespolizeiinspektion Flughafen München für Mittwoch, 06.09.2017
Mittwoch, 6. September 2017

Auffahrunfall

Flughafen München. Sachschaden in Höhe von etwas über 3000 Euro entstand am Dienstag-Abend bei einem Auffahrunfall im Bereich der Zentralallee. Der 33-jährige Lenker eines Pkw, Mini erkannte zu spät, dass der vor ihm fahrende Pkw, Audi Q 7, der von einem 54-jährigen Münchner gesteuert wurde, verkehrsbedingt anhielt. Der Unfallverursacher konnte seinen Kleinwagen nicht mehr zum Stillstand bringen und fuhr auf den Audi auf. Glücklicherweise wurden durch den Crash weder der Lenker des Mini noch der Fahrer des Audi und seine im Auto mitfahrenden drei Familienangehörigen verletzt.

Handbruch bei Bauarbeiten

Flughafen München. Ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Freising brach sich am Dienstag-Mittag, bei Arbeiten an einer Flughafenbaustelle, die Hand. Der Bauarbeiter war mit zwei Kollegen damit beschäftigt, eine schwere Schallmauer in das Erdreich einzubringen. Zur besseren Fixierung wurde auch ein Bagger eingesetzt. Als der 32-Jährige die angebrachte Kette lösen wollte, kippte die Platte, obwohl sie bereits auf dem Erdreich angelangt war, leicht weg. Durch diesen Umstand zog sich der Bauarbeiter einen Armbruch zu. Ein Fremdverschulden bzw. ein technischer Mangel an den eingesetzten Gerätschaften kann nach den aktuellen polizeilichen Ermittlungen ausgeschlossen werden. Vielmehr dürfte das unebene Erdreich das Verschieben der Schallmauer beeinflusst haben. Der Arbeiter wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Freising verbracht.

Christian Maier
PI Flughafen München

 
Sexueller Übergriff nach Volksfestbesuch - Polizei bittet um Zeugenhinweise
Dienstag, 5. September 2017

Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 26-jährige Frau auf dem Heimweg vom Freisinger Volksfest in der Nacht von vergangenem Freitag auf Samstag, ermittelt die Kripo Erding wegen des Verdachts einer sexuellen Nötigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die junge Frau befand sich am Freitagabend (01.09.17), gegen 23.00 Uhr, auf dem Heimweg vom Freisinger Volksfest. Ein unbekannter Mann folgte dabei der 26-Jährigen und belästigte diese mehrmals mit anzüglichen Bemerkungen. Da die junge Frau darauf nicht reagierte, wurde der Unbekannte im Bereich des Bauhofes in der Erdinger Straße zudringlich. Er drückte die Geschädigte an die Hauswand des Bauhofgebäudes und berührte sein Opfer mehrfach in sexueller Weise. Die Angegriffene setzte sich zur Wehr und schlug dem Täter mit der Faust heftig auf die Nase, worauf der Mann von ihr abließ und sie flüchten konnte. Die Geschädigte blieb unverletzt.

Der unbekannte Täter flüchtete in unbekannte Richtung und wird wie folgt beschrieben:

Ca. 30 – 40 Jahre alt, etwa 175 cm groß, blonde oder graue, sehr kurz rasierte Haare mit starken Geheimratsecken, Dreitagebart, markante blaue Augen, trug eine knielange Lederhose und ein weißes Trachtenhemd, sprach bayerischen Dialekt; nach dem Faustschlag des Opfers vermutlich an der Nase verletzt.

Zeugenaufruf:

Personen, die Beobachtungen zu dem geschilderten Vorfall gemacht haben oder sonstige Hinweise zu der Tat oder auf die gesuchte Person geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo zu melden. Der unbekannte Täter dürfte von dem Faustschlag des Opfers nicht unerhebliche Verletzungen an der Nase bzw. im Gesicht erlitten haben.

Hinweise in diesem Zusammenhang nimmt die Kriminalpolizei Erding unter Tel: 08122/9680 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeipräsidium Oberbayern Nord
Pressestelle

 
Neuzugang Clarisa Sagardia: Vom Maradona-Club ins Raben-Nest
Dienstag, 5. September 2017

Vom Maradona-Club ins Raben-Nest: Clarisa Sagardia gab als Mädchen für Volleyball ihre Model-Karriere auf

Boca Juniors – war da nicht was? Clarisa Sagardia, die neue argentinische Zuspielerin der Roten Raben, hat den größten Teil ihrer bisherigen Karriere bei jenem Club in der Hauptstadt Buenos Aires verbracht, für den niemand Geringerer als Diego Maradona gekickt hat. Ihre Familie, erzählt Clarisa, habe allerdings eher für – den kaum weniger genialen – Juan Roman Riquelme geschwärmt. „La Bombonera“, die Heimspielstätte der Boca Juniors, gilt dank der heißblütigen Fans und der speziellen Architektur als eines der stimmungsvollsten Fußballstadien auf der ganzen Welt.

Nach Buenos Aires war die kleine Clarisa einst mit ihrer Familie gezogen, nachdem zu Hause in Villa Iris die Bank dichtgemacht hatte, in der ihr Vater arbeitete. Die Sagardias suchten ihr Glück in der Hauptstadt – und die 9-jährige Tochter fand es beim Volleyball. Clarisa ließ damals für ihr neues sportliches Steckenpferd sogar eine frühe Modelkarriere sausen (was zahlreiche Werbefotos aus jener Zeit für Kinderklamotten, Spielsachen u.ä. eindrucksvoll dokumentieren).

Fortan war Volleyball „meine große Leidenschaft“, sagt Clarisa. Die Zuspielerin entwickelte sich im Club so gut, dass sie schon mit 17 ins Nationalteam berufen wurde. Mit 20 ging sie in die spanische Liga, kehrte jedoch nach einer Saison in die Heimat zurück, um ihr Studium zu beenden. Später unterbrach sie kurzzeitig ihre Laufbahn als Volleyball-Profi, arbeitete als Ernährungsberaterin – und merkte bald, dass ihr etwas fehlte: „Ich war nicht glücklich. Ich habe Volleyball viel zu sehr vermisst.“

Die Folge: Clarisa Sagardia stürzte sich mit noch größerem Enthusiasmus als je zuvor in ihren Sport – und erlebt seitdem die beste Volleyball-Zeit ihres mittlerweile 28-jährigen Lebens. Höhepunkt war natürlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio, außerdem war die Neu-Vilsbiburgerin mit dem argentinischen Nationalteam beim Weltcup 2015 in Japan am Start und mehrere Male beim Grand Prix.

Sie habe sich schon „viele Träume“ erfüllen können, sagt die 1,74 Meter große Zuspielerin, die nun bei den Roten Raben ein neues Kapitel ihrer Karriere aufschlägt. Nach einer Saison bei Makedones Axios in Griechenland, erzählt Clarisa, habe sie das Gefühl gehabt, „dass ich in ein anderes Land, zu einem besseren Club gehen muss“. Ihre ehrliche Erklärung: „Ich darf mich nicht zu komfortabel fühlen, wenn ich mich weiterentwickeln möchte.“

So gesehen dürfte sich der Wechsel von Clarisa Sagardia zu den Roten Raben als Win- win-Situation herauskristallisieren. Trainer Timo Lippuner zeigte sich schon im Frühjahr beim Volley Masters in Montreux beeindruckt vom „schnellen und variantenreichen Spiel“ der argentinischen Regisseurin – und man darf zuverlässig davon ausgehen, dass der Schweizer Chefcoach alles tun wird, um diese Qualitäten für das Vilsbiburger Mannschaftsgefüge noch weiter zu verfeinern.

MICHAEL STOLZENBERG
Rote Raben Bundesligabetriebs GmbH

 
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