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Raben stark, Dresden abgezockt: 0:3 nach drei engen Sätzen
Samstag, 18. November 2017

Klasse-Volleyball im Klassiker, aber keine Punkte für die Roten Raben: Das Team von Trainer Timo Lippuner hat das Bundesligaspiel gegen den alten Rivalen Dresdner SC in drei engen Sätzen mit 21:25, 21:25 und 20:25 verloren. Vor der stolzen Kulisse von 1.783 Fans in der Ballsporthalle hatten die Gastgeberinnen gewiss mehr verdient als eine glatte 0:3-Niederlage; dass der Sieg des Deutschen Meisters der Jahre 2014 bis 2016 grundsätzlich in Ordnung ging, daran gab es aber keinen Zweifel.

Raben-Coach Timo Lippuner konnte erstmals nach ihrer Fußgelenkverletzung wieder auf Lena Stigrot zurückgreifen; die Nationalspielerin rückte anstelle von Anja Zdovc in die Starting Six. Die ansonsten unveränderte Vilsbiburger Anfangsformation war von der ersten Minute an voll da, und weil das ganz genauso für die Gäste galt, sahen die Zuschauer schon sehr früh ein temperamentvolles Match mit spektakulären Ballwechseln. Bei 14:13 für die Roten Raben nahm DSC-Trainer Alex Waibl bereits seine zweite Auszeit, und nach einer umkämpften Schlussphase holten sich die Gäste diesen Durchgang noch mit 21:25. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

In Satz Nr. 2 konnte Vilsbiburg das hohe Niveau zunächst nicht halten und lag gegen einen sehr stabilen, griffigen Gegner mit 7:15 hinten, ehe eine bemerkenswerte Aufholjagd begann. Diese führte bei 17:18 fast bis zum Ausgleich – aber Dresden konterte und stellte mit einem weiteren 21:25 auf 0:2.

Von einer Vorentscheidung konnte trotzdem nicht die Rede sein, die Raben legten im 3. Satz noch einmal eine Schippe an Intensität drauf und wähnten sich bei 8:5 auf einem guten Weg. Dann lief das Match in Wellen ab, mehrere Führungswechsel hielten die Zuschauer in Atem: Der „Spielfilm“: 13:9, 13:14, 16:14 und am Ende 20:25, weil der DSC in allen Elementen bärenstark und quasi fehlerfrei agierte, während es Vilsbiburg nicht ganz gelang, dieses Level durchgängig zu erreichen.

„Wir waren in den entscheidenden Momenten etwas abgezockter“, befand Gästetrainer Waibl unmittelbar nach Spielende. Sein Kollege Timo Lippuner pflichtete ihm bei: „Es hat heute nicht ganz gereicht für uns. Dresden hat in den wichtigen Situationen einfach eine Aktion mehr gemacht. Das ist ein Qualitätsunterschied, deswegen war der Sieg verdient. Uns fehlt noch die Praxis auf diesem Niveau.“ Der ehrgeizige Raben-Coach verwies einmal mehr auf die schwierige Saisonvorbereitung, kündigte aber im gleichen Atemzug an, hart zu arbeiten, um die Mannschaft weiter voranzubringen.

Sports&Travel-MVP wurde beim Dresdner SC die Ex-Vilsbiburgerin Barbara Wezorke als Top-Scorerin mit 14 Zählern und bei den Gastgeberinnen Kapitän Lena Stigrot, die ebenso zweistellig punktete (10) wie Laura Künzler (15) und Dayana Segovia (14). Schon am Sonntag, 26. November, 18 Uhr, bekommen es die Raben mit dem nächsten Hochkaräter zu tun: Dann gastiert der SSC Palmberg Schwerin zum DVV-Pokal- Viertelfinale in Vilsbiburg.

MICHAEL STOLZENBERG
PRESSESPRECHER
Rote Raben Bundesligabetriebs GmbH

 
Vorausmeldung Verkehrsunfall Staatsstraße 2054
Samstag, 18. November 2017

gegen 11.00 Uhr ereignete sich auf der Staatsstraße 2054, zwischen Palzing und der Abzweigung nach Siechendorf ein folgenschwerer Verkehrsunfall zwischen einem Traktor und einem voll beladenen Betonmischer im Begegnungsverkehr. Im Zuge eines Ausweichmanövers stürzte der Betonmischer die ca. 2 bis 3 Meter tiefe Böschung hinab und kam im angrenzenden Acker zu liegen. Beide Fahrer wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Traktorfahrer erlitt lediglich eine Schock, der Lkw-Fahrer wurde mit Kopfplatzwunde vorsorglich ins Krankenhaus Freising eingeliefert. Die Bergung des tonnenschweren Lkw dürfte sich noch mehrere Stunden hinziehen. Eine Spezialfirma ist bereits vor. Die Staatsstraße ist zwischen der Ortschaft Palzing und der Abzweigung nach Siechendorf für beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Stefan Roith
Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Freising

 
Pressebericht der Landespolizeiinspektion Flughafen München für Freitag, 17.11.2017
Freitag, 17. November 2017

Fahrt unter Drogeneinfluss

Flughafen München. Am Freitag-Nachmittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Flughafen, in der Erdinger Allee, einen 21-Jährigen aus Erding. Dieser war mit seinem Pkw, BMW unterwegs. Bereits beim ersten Kontakt mit dem Mann, bemerkten die Beamten, dass der Fahrzeuglenker offensichtlich unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln am Steuer saß. Ebenso, wie der Genuss alkoholischer Getränke, kann auch der Konsum etwaiger Medikamente oder Betäubungsmittel zum Tatbestand einer Trunkenheitsfahrt führen. Zur Feststellung der Substanzen, welche beim Pkw-Lenker die Fahruntauglichkeit verursachten, wurde gegen ihn eine Blutentnahme angeordnet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Sollte sich der Verdacht im Rahmen der Blutentnahme bestätigen, wird den Fahrzeuglenker eine empfindliche Geldstrafe sowie eine mehrmonatige Führerscheinsperre treffen.

Ladung nicht ausreichend gesichert

Flughafen München. Beamte des Einsatzzuges der Polizeiinspektion Flughafen kontrollierten im Rahmen einer stationären Kontrolle am Freitag-Mittag, im Flughafenbereich, den 41-jährigen italienischen Lenker eines Sattelzuges. Bei genauer Inaugenscheinnahme der Ladung stellten die Beamten fest, dass diese nicht vorschriftsmäßig verzurrt war. Erst als dies ordnungsmäßig getätigt wurde, konnte die Weiterfahrt gestattet werden. Für das zu erwartende Bußgeldverfahren musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 80 Euro vor Ort bezahlen.

Christian Maier
PI Flughafen München

 
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