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Freising – Einbruch in Waschanlage
Montag, 20. November 2017

Ca. gegen 02.00 Uhr wurde am 20.11. die Waschanlage Waschbär am Clemensängerring von einem bislang unbekannten Täter heimgesucht. Der Täter drang in den versperrten Technikraum des Waschanlage ein, wo sich die Bargeldwechselanlage befindet und hebelte den Wechselautomaten auf. Der Täter konnte eine Beute von mehreren hundert Euro entwenden. Der verursachte Schaden beläuft sich auf ca. 1.000€. Sachdienliche Hinweise erbittet die PI Freising unter der Tel.-Nr. 08161/53 05-0. Weitere melderelevante Ereignisse liegen heute nicht vor.

Michael Ertl
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Freising

 
Vom Helfer zur Fachkraft: Agentur für Arbeit Erding fördert Weiterbildungen in Betrieben
Montag, 20. November 2017

Die Wirtschaft im Landkreis Erding ist weiter auf Wachstumskurs, vor allem qualifizierte Arbeitskräfte sind stark nachgefragt: Von den 885 im Oktober 2017 bei der Agentur für Arbeit Erding gemeldeten Stellen richteten sich 669 an Fachkräfte, lediglich 216 an Helfer*. Die Gewinnung gut ausgebildeter, neuer Mitarbeiter wird für viele Betriebe der Region zunehmend zur Herausforderung. „Für diese Unternehmen kann es sich lohnen, bei der Personalsuche den Blick auch nach innen zu richten – die eigenen, bewährten Mitarbeiter in den Fokus zu nehmen“, so Karin Weber, Chefin der Agentur für Arbeit Freising/Erding. Die Arbeitsmarktexpertin regt an, Hilfskräfte in Betrieben verstärkt zu Fachkräften weiter zu qualifizieren. Denn: „In vielen Unternehmen schlummern verborgene Talente.“

Unternehmen können für die Weiterbildung ihrer geringqualifizierten Mitarbeiter Fördermittel bei der Agentur für Arbeit Erding beantragen. Unterstützt werden Betriebe, die ihren Mitarbeitern den Erwerb von Teilqualifikationen oder das Nachholen eines Bildungsabschlusses ermöglichen wollen. Das Förderprogramm stellt dabei eine Anschubfinanzierung dar: Die Agentur für Arbeit übernimmt die Lehrgangskosten voll oder anteilig. An die Arbeitgeber können außerdem Zuschüsse zum Lohn für jene Arbeitszeiten ausgezahlt werden, in denen die Mitarbeiter dem Betrieb aufgrund der Weiterbildung nicht zur Verfügung stehen. Die Bandbreite der möglichen Qualifizierungen ist groß: Ausbildungen zum examinierten Altenpfleger, zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik oder zum Berufskraftfahrer werden genauso unterstützt wie Qualifizierungen zur pädagogischen Fachkraft in Kindertages- stätten – wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

„Von einer solchen Qualifizierung im Betrieb profitieren alle Seiten: Den Arbeitgebern ste- hen ihre erfahrenen und mit den Unternehmensabläufen vertrauten Mitarbeiter künftig als Fachkräfte zur Verfügung. Die Arbeitnehmer reduzieren als ausgebildete Fachkräfte ihr Risiko, arbeitslos zu werden“, erläutert Karin Weber. Ausführliche Informationen zum Weiterbildungsprogramm und allen Fördervoraussetzungen erhalten interessierte Arbeitgeber aus Erding bei Annette Moser, Arbeitgeber-Service Erding, Telefon 08122-9702 65.

Kathrin Stemberger
Agentur für Arbeit Freising

 
Albaner mit falschen Dokumenten auf dem Weg nach England gestoppt
Montag, 20. November 2017

-Bundespolizisten am Münchner Flughafen ließen sich nicht täuschen- Flughafen München - Die Suche nach Arbeit auf der britischen Insel war für einen albanischen Staatsangehörigen am Samstagvormittag (18. November) bereits in München zu Ende. Der junge Mann hatte versucht, Bundespolizisten bei der Ausreisekontrolle nach Birmingham mit einem gefälschten Ausweis zu überlisten. Mittlerweile ist der 19-Jährige wieder zurück in seiner Heimat.

Der junge Albaner war auf dem Weg von Turin nach Birmingham. Bei der Passkontrolle am Flughafen München legte er eine italienische Identitätskarte vor. Bundespolizisten überprüften das Dokument und den vermeintlichen Italiener. Sie fanden schnell heraus, dass der Ausweis gefälscht war, der junge Mann gar kein Italienisch sprach. Die Beamten nahmen den falschen Italiener wegen des Verdachts der Urkundenfälschung vorläufig fest.

In der Vernehmung gab der Beschuldigte schnell zu, das gefälschte italienische Dokument in Italien von einem Rumänen gekauft zu haben. Dies sei vor etwa einem Monat gewesen. Er habe gerade Urlaub in Italien gemacht. Da sei in ihm der Wusch gereift, in Großbritannien zu arbeiten. Schließlich habe er mehrere Rumänen kennengelernt. Diese hätten ihm von einem Landsmann erzählt, der ihm bei seinem Reise- und Arbeitswunsch helfen könne. Daraufhin habe er sich mit dem Unbekannten getroffen, ihm ein Foto und 4.000 britische Pfund übergeben. Ein paar Tage später habe er dann die Identitätskarte und ein Flugticket von Turin über München nach Birmingham erhalten. An Name oder sonstige Identitätsmerkmale des Verkäufers könne er sich nicht erinnern. Die gefälschte Identitätskarte in der Tasche sei es schließlich am Samstagmorgen zum Flughafen in Turin gegangen, wo er mit Reiseziel britischer Arbeitsmarkt den Flug nach München bestiegen habe.

Kaum in München angekommen, beendeten Bundespolizisten die Reise des jungen Mannes dann vorzeitig, als sie den Wahl-Italiener zur Ausreise kontrollierten. Die Bundesbeamten zeigten den jungen Albaner wegen Urkundenfälschung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts an, bevor sie den 19-Jährigen noch am Samstagabend wieder zurück nach Albanien schickten.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München

 
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