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50.000 Ampullen -Drei-Monats-Verhütungsspritzen- eingeschmuggelt und illegal verabreicht
Freitag, 30. November 2012
(Lichtenfels/Nürnberg)

Knapp 50.000 Ampullen eines in Deutschland nicht zugelassenen Arzneimittels hat eine sechsköpfige Lichtenfelser Gruppierung aus der Türkei einschmuggeln lassen. Dieses Präparat wurde in den Jahren 2008 bis 2011 über Frauenärzte in ganz Deutschland Patientinnen illegal verabreicht und diente der Schwangerschaftsverhütung.

Bereits Ende 2011 haben Nürnberger Zollfahnder gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hof dem Treiben der Bande ein Ende gesetzt, die Hauptverdächtigen festgenommen. Nun steht nach Auswertung der dabei sichergestellten Beweismittel eines fest: Fast 300 in ganz Deutschland ansässige Frauenärzte waren Kunden des Schmugglerringes und haben in Deutschland nicht zugelassene Arzneimittel ihren Patientinnen verabreicht.

Auf die Geschäftsidee kam eine 57-jährige Arzthelferin aus Lichtenfels bereits 2008.

Mit einem Komplizen, einem 33-jährigen tschechischen Staatsangehörigen, gründete sie eine Briefkastenfirma in Tschechien und wickelte darüber den virtuellen Handel der Verhütungsspritzen ab. Daneben waren vier weitere Personen im Alter von 22 bis 37 Jahren in die Machenschaften involviert, kümmerten sich um die körperliche Abwicklung der eingegangenen Bestellungen.

Ein LKW-Fahrer lieferte mit seiner Legalfracht die Verhütungsmittel als undeklarierte Beiladung aus der Türkei und übergab die Schmuggelware auf Autobahnparkplätzen im Raum Nürnberg an die Mitglieder der arbeitsteilig tätigen Gruppierung. In Plastiktüten und Kartons wechselten die Ampullen ihren Besitzer.

 Insgesamt vier Haftbefehle erließ das Amtsgericht Hof, die mittlerweile alle gegen hohe Auflagen außer Vollzug gesetzt worden sind

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Christian Schüttenkopf

Zollfahndungsamt München
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Freising - Auf Drogen abgefahren
Donnerstag, 29. November 2012
Ein 23jähriger aus dem Landkreis Erding war am 27.11. in Freising mit seinem Kleinkraftrad unterwegs und wurde von Beamten der PI Freising einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Davon abgesehen, dass sich im Laufe der Kontrolle herausstellte, dass der 23jährige nie im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse M war, zeigte er deutliche Anzeichen, die auf einen vorausgegangen Drogenkonsum hinwiesen. Nachdem auch noch ein Drogenvortest positiv verlief, wurde schließlich eine Blutentnahme in Klinikum Freising durchgeführt. Der Beschuldigte wird sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wenn das Ergebnis der Blutentnahme positiv verläuft wegen Fahrens unter Drogeneinfluß verantworten müssen.
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Mehrere Autos beschädigt - Hinweise erbeten
Mittwoch, 28. November 2012
Altenerding, Lkrs. Erding.  In der Nacht von 26. auf den 27.11.2012 beschädigten ein oder mehrere bisher Unbekannte mehrere Autos. Im Bereich der Schulfeldstraße wurden vermutlich zwischen 23.00 und 07.00 Uhr bei einem grauen Opel Zafira und einem schwarzen BMW 118 i jeweils die Heckscheiben mit einem Stein eingeworfen oder eingeschlagen. Bei einem weiteren in der Schulfeldstraße geparkten VW Sharan wurde versucht, die hinteren Seitenscheiben einzuschlagen, was jedoch nicht gelang. Die Schäden werden auf insgesamt ca. 1800 Euro geschätzt. Die benutzten Steine stammen aus dem Gleisbett der nahegelegenen Bahnstrecke, so dass  es sich bei den unbekannten Täter wohl S-Bahn-Heimkehrern handeln dürfte.
Möglicherweise von den gleichen Tätern wurde bei einem im Stadtweg geparkten Skoda Fabia der linke Außenspiegel abgetreten. Der Schaden wird mit ca. 150 Euro beziffert

 

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