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Wior sind Mitglied im DVPJ

Werben in eigener Sache
Freitag, 20. Januar 2017

Eine ordentliche Bewerbungsmappe zu erstellen, ist eine Wissenschaft für sich: Wie sehen die aktuellen Bewerbungsstandards aus? Welche Sonderformen der Bewerbung gibt es? Wie gelingt es, aus einer Menge von Bewerbungen positiv herauszustechen? Welche Feh-ler gilt es zu vermeiden?

Jede Menge Tipps und Informationen zum Thema „Werben in eigener Sache“ erhalten Inte-ressierte von Johanna Meixner, Beraterin im Berufsinformationszentrum, am

Freitag, 27. Januar 2017 von 9 bis circa 11 Uhr im Raum 31 (2. Stock) der Agentur für Arbeit Erding, Freisinger Straße 67.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kathrin Stemberger
Agentur für Arbeit Freising

 
Geparktes Auto angefahren
Freitag, 20. Januar 2017

Neufinsing, Finsing, Lkrs. Erding. In der Zeit vom 16.01.2017, 10.00 Uhr, bis 18.01.2017, 12.05 Uhr, parkte ein roter Honda Jazz in der Seestraße vor dem Anwesen Nr. 39. Während dieser Zeit fuhr ein bisher unbekanntes Fahrzeug gegen den hinteren linken Kotflügel des Wagens. Der Schaden beträgt ca. 500 Euro. Hinweise dazu werden erbeten.

Anton Altmann, PR
Polizeiinspektion Erding

 
Geschleuste bitten Bundespolizisten um Asyl
Mittwoch, 18. Januar 2017

-Iraner zahlen 70.000 US-Dollar-
-Ist der Schleuser Flughafenmitarbeiter?-

Flughafen München - Sie hatten laut eigenen Aussagen umgerechnet 70.000 US-Dollar für die Schleusungen nach Deutschland bezahlt. Vier Iraner sind der Bundespolizei gestern (17. Januar) bei der Einreisekontrolle des Fluges aus Teheran im Terminal 1 in die Arme gelaufen. Sie konnten keine gültigen Reisedokumente vorlegen. Bei späteren Befragungen erzählten sie von Verfolgung im Iran, Schleusern mit Kontakten zum Teheraner Flughafen und stellten Asylanträge.

Die zwei Männer (23 und 29) und zwei Frauen (31 und 34) waren am Montagvormittag mit dem Flug aus Teheran in München angekommen. Bei der Einreisekontrolle stellten Bundespolizisten schnell fest, dass die vier Iraner keine gültigen Papiere bei sich hatten. Der 29-Jährige und die 34-Jährige, laut eigenen Aussagen miteinander verheiratet, hatten zwar ihre iranischen Reisepässe bei sich, jedoch ohne gültige Visa oder Aufenthaltstitel. Außerdem waren die Personaldatenseiten der Pässe herausgetrennt und in kleinste Fetzen zerrissen. Die 31-Jährige und der 23-Jährige hatten gar keine Dokumente bei sich. Also nahmen die Bundesbeamten die Vier mit zur Wache.

Dort gaben die Iraner gleich zu, geschleust worden zu sein. Zudem stellten alle vier Asylanträge. Das Ehepaar und der 23-Jährige erklärten, sie seien aufgrund ihres christlichen Glaubens verfolgt; die 31-Jährige gab an, wegen ihrer sexuellen Orientierung vor allem von ihrem eigenen Bruder verfolgt zu werden. Unabhängig voneinander waren die Asylsuchenden wohl an ein und denselben Schleuser herangetreten. Dieser hatte dann offensichtlich von dem Ehepaar 120 Millionen Tuman (umgerechnet etwa 32.000 US-Dollar bzw. etwa 30.000 Euro) für seine kriminellen Dienste verlangt. Der 23-Jährige musste dem Schleuser laut eigener Aussage 23.000 US-Dollar übergeben, die 31-Jährige 15.000 US-Dollar. Den Bundespolizisten fiel natürlich gleich auf, dass die vier Geschleusten ohne Dokumente nicht auf regulärem Weg in Teheran ins Flugzeug nach München gekommen sein konnten. Also hakten sie hier genauer nach. Dabei erzählten alle vier, dass der Schleuser sich sehr gut am Flughafen in der iranischen Hauptstadt ausgekannt habe, dort sogar offensichtlich selbst Angestellter sei. Dies haben die Befragten laut ihren Aussagen aus dem Umstand geschlossen, dass der Mann die Wege jenseits der regulären Passkontrollen kannte. Auch die Flughafenbediensteten, die ihren Weg kreuzten, kannte der Schleuser wohl persönlich. Außerdem will der 29-Jährige in der Kleidung des Mannes eine Airline-Uniform erkannt haben.

Da die Iraner um Schutz baten, schickten die Bundespolizisten alle vier nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weiter. Dort werden sachkundige Beamte ihre Angaben prüfen und das asylrechtliche Verfahren betreiben.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München

 
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