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Trainer-Team der Roten Raben für die neue Saison ist komplett
Dienstag, 16. Mai 2017

Das Trainer-Team der Roten Raben für die kommende Saison ist jetzt komplett. Als Chefcoach und Nachfolger von Jonas Kronseder übernimmt – wie bereits berichtet – der Schweizer Timo Lippuner (Bildmitte) die sportliche Verantwortung; ihm zur Seite stehen in der Spielzeit 2017/18 Konstantin Bitter (re.) und Andreas Häußler (li.). Der bisherige Co-Trainer Perra Dahlqvist kehrt in seine schwedische Heimat zurück.

Seine Aufgaben werden Konstantin Bitter übertragen, der schon seit 2015 zum Trainerstab der Roten Raben gehört und bis dato vor allem als Scout fungierte. Nun rückt er zum Assistenten von Timo Lippuner auf. Für das Scouting an den Spieltagen ist künftig Andreas Häußler zuständig, der diesen Job zuletzt bei der 2. Mannschaft erledigte.

Weil der Raben-Chefcoach während der Sommermonate diverse Verpflichtungen in seiner Eigenschaft als Schweizer Frauen-Nationaltrainer hat (WM-Qualifikation in Sofia, Volley Masters in Montreux, Universiade in Taipeh), wird beim Trainingsauftakt in Vilsbiburg Anfang August zunächst einmal „Co“ Konstantin Bitter das Team anleiten. Dieses Procedere hat sich bereits bei zwei gemeinsamen Trainer-Stationen in der Schweiz bewährt, berichtet Timo Lippuner. „Ich kenne und vertraue Konsti. Er bekommt von mir einen Plan, und wir pflegen eine enge Kommunikation.“

Unmittelbar nach Ende der Universiade (31. August) übernimmt der Chefcoach am 1. September selbst die Saisonvorbereitung der Roten Raben. Der Start in die neue Bundesliga-Saison ist für das Wochenende 14./15. Oktober geplant.

MICHAEL STOLZENBERG PRESSESPRECHER
Rote Raben Bundesligabetriebs GmbH

 
Pressebricht der PI Erding vom 16.05.2017
Dienstag, 16. Mai 2017

Frontalzusammenstoß

Moosinning, Lkrs. Erding. Gestern Nachmittag gegen 16.10 Uhr, kam die Fahrerin eines Mercedes CLK, die auf der Erdinger Straße in Richtung Eichenried unterwegs war, aus ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Der Fahrer eines entgegenkommenden VW Tiguan konnte nicht mehr ausweichen, so dass beide Fahrzeuge frontal zusammenstießen. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt und mit Rettungsfahrzeuge ins Klinikum Erding verbracht. Der entstanden Sachschaden wird auf ca. 12.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Räumung der Unfallstelle war die Straße für ca. 1 Stunde gesperrt.

Radfahrer fährt gegen Auto

Altenerding, Erding, Lkrs. Erding. Gestern Abend fuhr die Fahrerin eines Fiat 500 vorwärts aus einem Parkplatz am P&R-Parkplatz an und hielt aber gleich wieder an, da vom Dr.-Christian-Seidl-Weg her eine Radfahrer kam. Der Radfahrer, der sein Handy in der Hand hielt und über Kopfhörer Musik hörte, bemerkte den Wagen jedoch zu spät und prallte gegen das Auto und fiel auf die Motorhaube. Dabei zog er sich eine Schürfwunde am Knie und eine Schulterprellung zu. Der entstanden Schaden beläuft sich auf ca. 1500 Euro.

Auffahrunfall

Wörth, Lkrs. Erding. Heute Morgen gegen 08.00 Uhr bremste ein Autofahrer, der auf der Kreisstraße 4 von Wörth in Richtung St. Koloman fuhr, wegen eines Rehs, das über die Straße lief, seinen Wagen ab. Der Fahrer eines folgenden Ford Mondeo bemerkte dies zu spät und fuhr auf das Heck des ersten Fahrzeugs auf. Durch den Zusammenstoß zog sich der Fahrer des ersten Fahrzeugs, ein VW Golf, Nackenverletzungen zu. Einen Zusammenstoß mit dem Reh gab es nicht. Der entstandene Schaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt.

Zeugen gesucht

Erding. Am 06.05.2017 parkte ein schwarzer VW Golf zwischen 14.05 und 17.10 Uhr auf dem Großparkplatz beim Fitnesscenter in der Johann-Auer-Straße. Während dieser Zeit fuhr vermutlich ein rotes Fahrzeug gegen den vorderen Stoßfänger und rechten Kotflügel des geparkten Golfs, bei dem dadurch ein Schaden in Höhe von ca. 2500 Euro entstand. Hinweise zu diesem Fall werden erbeten.

Anton Altmann, PR
Polizeiinspektion Erding

 
Rehkitzrettung im Landkreis Erding
Dienstag, 16. Mai 2017

Schönes, trockenes Wetter macht die Wiesenmahd in vielen Teilen des Landkreises möglich - Kitzrettung - Landwirte und Jäger im Landkreis Erding arbeiten zusammen.

Erding, 16. Mai 2017 - Unsere Natur wird jedes Frühjahr zur Kinderstube. Von Mai bis Juni, wenn die Rehkitze gesetzt werden, erreicht die Brut- und Setzzeit auch für viele andere heimische Wildarten ihren Höhepunkt. Seit Anfang Mai laufen die Mähwerke, den Höhepunkt erwartet der Kreisjagdverband Erding in diesen Tagen. Mähmaschinen stellen eine große Gefahr für Jungwild dar. Junge Feldhasen und Rehe haben gegenüber ihren Fressfeinden eine besondere Strategie entwickelt: wenn Gefahr droht, fliehen sie nicht, sondern ducken sich und verharren still, um nicht entdeckt oder aufgespürt zu werden. Dieses regungslose Verharren als Schutzstrategie wird den Jungtieren bei der Wiesenmahd mit schnellen und breiten Maschinen allerdings zum Verhängnis. Ebenso ergeht es Gelegen von wiesenbrütenden Vogelarten. Die Ursache: Der günstigste Mahdtermin in der Futterwirtschaft fällt in den Zeitraum der Jungenaufzucht zahlreicher Wildtierarten. Der Kreisjagdverband Erding appelliert daher an Landwirte zur Zusammenarbeit, um Jungwild vor dem sicheren Mähtod zu retten.

Wiesenmahd als Todesfalle - Verantwortung für Wildtiere

Der Vorsitzende des Kreisjagdverbandes Erding, Thomas Schreder: "Jeder Landwirt ist dazu verpflichtet, vor der Mahd seiner Wiese sicherzustellen, dass sich kein Wirbeltier in dieser befindet. Viele Landwirte kommen dieser Verpflichtung gerne nach und versuchen Tiere von den Wiesen fern zu halten, denn kein Landwirt zermäht gerne ein Reh oder einen Hasen. Unsere Jägerinnen und Jäger helfen ihnen dabei, wenn sie rechtzeitig über Schnitttermine informiert werden." Es gibt viele Möglichkeiten, die Jungtiere zu schützen, zum Beispiel wenn Mahdtermine rechtzeitig, sprich 24 Stunden vor der Mahd, dem Jagdpächter gemeldet werden, damit dieser die Wiesen nach Kitzen absuchen oder Wildscheuchen aufstellen kann. Ein vielversprechender Lösungsansatz ist hier beispielsweise auch die Kitzrettung aus der Luft mit Infrarottechnik und Multicoptern, bei der sich der Bayerische Jagdverband seit Jahren aktiv engagiert. Aber auch der Landwirt selbst kann mit der richtigen Mähstrategie, von innen nach außen, zur Rettung der Wildtiere beitragen.

Jäger aktiv bei Kitzrettung

Die Erdinger Jägerinnen und Jäger leisten jährlich freiwillig zahlreiche Stunden bei der Kitzrettung. Durch ihr großes ehrenamtliches Engagement sei es beim Absuchen von Wiesen, Aufstellen von Wildscheuchen oder Anbringen von verschiedenen Kitzrettern können jedes Frühjahr hunderte Rehkitze gerettet werden. Dabei benötigen sie aber dringend die Zusammenarbeit mit den Landwirten vor Ort.

Randstreifen sind Lebensräume - später Schnittzeitpunkt kann Leben retten!

Neben den Futterwiesen werden im Frühjahr auch häufig Weg- oder Feldrandstreifen gemäht. Dabei ist hier - anders als bei der Wiesenmahd zur Futtergewinnung - ein früher Schnittzeitpunkt nicht notwendig. Mit bestimmten Mähmethoden können Wildtierverluste drastisch gesenkt werden, zum Beispiel mit der Schnitthöhe. Je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und Bodenbrütern. Den größten Einfluss hat allerdings der Schnittzeitpunkt. Je später der Mahdtermin, desto geringer sind die Verluste.

Hintergrundinformation

Hinweise zur Verringerung von Wildverlusten

Um Wildtierverluste durch Mahd und Bewirtschaftung möglichst zu verhindern, empfiehlt der Bayerische Jagdverband (BJV) folgende Maßnahmen:

  • Vorsorge: Melden des Mahdtermins 24 Stunden vor Anrücken der Mähwerke. Nur dann hat der Jagdpächter die Möglichkeit, Wildscheuchen, sogenannte "Kitzretter" aufzustellen und Wiesen nach Rehkitzen abzusuchen, um sie aus der Wiese zu tragen. Achtung: Jungtiere nicht anfassen!
  • Schnittzeitpunkt: späte Schnitte, im Idealfall ab Mitte Juli, vermindern die Verluste von Wildtieren in der Brut- und Setzzeit, beziehungsweise der Aufzuchtphase. Hierbei können der Landwirte für später Schnittzeitpunkte Förderungen über das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm erhalten.
  • Schnitthöhe: je höher der Schnitt, desto geringer sind Verluste bei sich drückenden Tieren und Bodenbrütern.
  • Mahdstrategie: Mähen von Wiesen in Teilstücken, Randstreifen möglichst ungemäht lassen.
  • Mahdrichtung: Mahd der Wiese von "innen nach außen" bietet ausgewachsenen Wildtieren die Möglichkeit zur Flucht.

Thomas Schreder
Kreisjagdverband Erding e.V. im Bayerischen Jagdverband

 
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