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Timo Lippuners Plan für Aachen: „Schnell spielen, frech sein“
Freitag, 20. Oktober 2017

Der Auftakt war sehenswert, teils spektakulär und machte richtig Lust auf mehr: 71 Stunden nach dem 1:3 gegen Meister Schwerin in der heimischen Ballsporthalle wollen die Roten Raben am 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison nicht nur abermals stark spielen, sondern diesmal auch punkten: Das wird am Samstag, 18 Uhr, bei den Ladies in Black Aachen eine spannende Aufgabe, denn die Gastgeberinnen werden in der Sporthalle an der Neuköllner Straße regelmäßig von einem derart entfesselten Publikum unterstützt, dass es auch für favorisierte Auswärtsteams einer konzentrierten, stabilen Leistung bedarf, um in diesem Hexenkessel zu bestehen.

Raben-Coach Timo Lippuner hat bei der couragierten Vorstellung seiner Damen am Mittwochabend gegen Schwerin viel Positives gesehen. „Unsere Aufschläge und im Gegenzug die Annahme haben bereits sehr gut funktioniert, vor allem die starken Aufschläge haben wir uns auch für das Match in Aachen wieder vorgenommen.“ Ansonsten arbeitet der Schweizer auf verschiedenen Zeitschienen daran, die Mannschaft „Schritt für Schritt“ besser zu machen. Kurzfristig ist natürlich zwischen Mittwoch und Samstag nicht viel Zeit, aber, so Lippuner, „wir haben im Angriffsaufbau neben der taktischen Ausrichtung auf den neuen Gegner auch ein, zwei Korrekturen am Timing und der Abstimmung angebracht“. Andere Dinge hingegen „werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen“, kündigt der Cheftrainer an.

Gegner Aachen legte einen ähnlichen Saisonstart hin wie die Roten Raben und präsentierte sich gegen einen Top-Gegner absolut konkurrenzfähig. Das 1:3 bei Allianz MTV Stuttgart bot vier enge Sätze, von denen keiner deutlicher als 25:21 endete. Eifrigste Scorerin bei den Ladies in Black war die US-amerikanische Außenangreiferin McKenzie Adams mit 14 Punkten, gefolgt von der Holländerin Nicole Oude Luttikhuis mit 12.

Der Gegner-Check von Timo Lippuner: „Wir müssen auf die starken Mittelblockerinnen und allgemein auf die sehr groß gewachsenen Spielerinnen von Aachen aufpassen, die vor allem ihre Stärken am Block haben. Es wird deshalb enorm wichtig sein, aus einem guten ersten Ball ein schnelles Spiel aufzuziehen, um dem Block Schwierigkeiten zu bereiten. Da hoffen wir auf erneut spielfreudige und freche Zuspielerinnen wie im ersten Spiel.“

Um möglichst gut auf die Gegebenheiten in der kleinen, niedrigen Halle an der Neuköllner Straße vorbereitet zu sein, haben die Raben am Donnerstag und Freitagvormittag vor der Abfahrt nach Aachen in der relativ ähnlichen Vilstalhalle trainiert (und nicht wie sonst in der Ballsporthalle). Die Raben können auch das erste Auswärtsmatch mit voller Kapelle in Angriff nehmen, alle Spielerinnen des 12er- Aufgebots sind fit und einsatzfähig. Auf www.sportdeutschland.tv wird das Spiel ab 18 Uhr live übertragen.

MICHAEL STOLZENBERG
PRESSESPRECHER
Rote Raben Bundesligabetriebs GmbH

 
Pressebericht der PI Freising vom 20.10.2017
Freitag, 20. Oktober 2017

Verkehr

Freising – Lkw fährt auf Pkw auf

Am 19.10. gegen 16.00 Uhr befuhr eine 79jähirige Toyota-Fahrerin die Mainburger Straße stadteinwärts und musste wegen Rotlicht an der Ampelanlage zur Veit-Adam-Straße anhalten. Ein hinter ihr fahrender 23jähriger Lkw-Fahrer bemekrte dies zu spät und fuhr auf den Pkw trotz einer Vollbremsung auf. Am Pkw entstand Totalschaden i.H.v. 5.000€. Am Lkw entstand ein Schaden von ca. 2.000€. Die79jährige klagte über Schmerzen im linken Rippenbereich und wurde vorsorglich mit dem BRK ins Klinikum Freising verbracht.

Freising – alkoholisiert unterwegs

Ein 40jähriger Pkw-Fahrer wurde am 20.10. gegen 02.00 Uhr im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterzogen. Nachdem die Beamten Alkoholgeruch feststellen mussten, wurde dem Mann ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten, der einen Wert von 0,8 Promille ergab. Für den Mann bedeutet dies 500€ Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. – Besonders ungünstig: Der Mann war von Beruf Kraftfahrer!!!

Straftaten

Freising/Attenkirchen – Fahrräder entwendet

Ein schwarz/rotes Mountainbike der Marke CUBE war in der Nacht vom 17.10 auf den 18.10 an einem Verkehrszeichen in der Düwellstraße abgesperrt. Ein bislang unbekannter Täter entwendetes das Fahrrad mit einem Zeitwert von ca. 350€.

Ein weiteres MTB der Marke CUBE wurde am 19.10 gegen 12.00 Uhr von der Esso-Tankstelle in der Erdinger Straße entwendet. Ein Mitarbeiter hatte sein Fahrrad versperrt am Personalausgang abgestellt. Nach Feierabend, gegen 12:00 Uhr, sperrte er sein Fahrrad auf. Als er feststellte, dass er etwas vergessen hatte, ging er erneut in die Tankstelle. Als er ca. 10 Minuten später wieder herauskam, war das Fahrrad weg. Es handelt sich um ein neongelbes Mountainbike, welches vom Geschädigten umgebaut worden war. Auffällig ist die rote Scheibenbremse vorne. Der Schaden dürfte sich auf über 1.000€ belaufen.

Besonders gemein: Ein 5-jähriger hatte sein blau/grünes Kinderfahrrad der Marke Pegasus am 13.10. gegen 17.00 Uhr am Sportplatz in Attenkirchen abgestellt. Nachdem der Vater ihn mit dem Auto abholte hatte, stellte man erst Tage später fest, dass das Fahrrad entwendet wurde. Nachfragen beim Sportverein negativ. Materieller Schaden: ca. 200€ - immaterieller Schaden: riesig!

Sachdienliche Hinweise erbittet die PI Freising unter der Tel.-Nr. 08161/53 05-0.

Langenbach – Mit Drogen erwischt

Am 19.10. wurden ein 22jähriger und ein 18jähriger am Langenbacher Spielpatz in der Freisinger Straße von Zivilkräften der PI Freising einer Personenkontrolle unterzogen. Im Rahmen dessen wurde am Boden ein Joint aufgefunden, welcher dem 22jährigen zugordnet werden konnte. Anzeigenerstattung wegen illegalem Besitz von ca. 1 Gramm Marihuana folgte.

Langenbach/Oberhummel – Lagerhalle aufgebrochen

Ein bislang unbekannter Täter hebelte in der Nacht vom 19.10. auf den 20.10. das Rolltor einer Lagerhalle in Oberhummel in der Isarstraße auf und entwendete Werkzeuge – darunter ein Bohrschreuber der Marke Makita, ein Winkelschleifer der Marke Bosch und ein Notstromaggregat der Marke Honda im Gesamtwert von ca. 1.000€. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf ca. 500€. Sachdienliche Hinweise erbittet die PI Freising unter der Tel.-Nr. 08161/53 05-0.

Sonstiges

Freising – hilfreicher Taxifahrer

Ein Freisinger Taxifahrer fand am 20.10. gegen 03.30 Uhr einen 83jährigen Mann im Stadtgebiet am Straßenrand. Da der ältere Herr einen verwirrten Eindruck auf ihn machte, brachte er ihn zur PI Freising. Dort stellte sich heraus, dass der 83jährige seit 19.10. 17 in einem Landshuter Altenheim abgängig und von der PI Landshut als vermisst ausgeschrieben worden war. Der 83jährige, dement und zuckerkrank, war wohl mit dem Zug nach Freising gefahren. Der Mann wurde der PI Landshut übergeben, die alles weitere veranlasste.

Michael Ertl
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Freising

 
Auf dem Weg nach Südafrika in München Asyl beantragt
Freitag, 20. Oktober 2017

Homosexuelle Jamaikaner möchten in Deutschland bleiben

Flughafen München - Sie sind am Donnerstag (19. Oktober) mit dem Flug aus Punta Cana gekommen und waren zumindest laut Ticket auf dem Weg über Istanbul nach Johannesburg. Kaum in München angekommen, baten sie bei der Bundespolizei um Asyl. Die jamaikanischen Staatsbürger fühlen sich in ihrer Heimat aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung verfolgt.

Die beiden Jamaikaner (22 und 23) hatten ursprünglich einen Flug von Punta Cana über München und Istanbul nach Johannesburg gebucht. In München angekommen, gingen die jungen Männer geradewegs zur Bundespolizei und erklärten den Beamten, sie müssten in ihrer karibischen Heimat um ihre Sicherheit, gar um Ihr Leben fürchten. Sie seien nämlich homosexuell und die Menschen in Jamaika homophob und sehr gewalttätig. Sie seien wegen ihrer sexuellen Orientierung verbalen und körperlichen Angriffen ausgesetzt, würden von der Bevölkerung unter Druck gesetzt und mit dem Tode bedroht. Beide führten zum Beweis sogar Krankenakten aus Ihrer Heimat mit, die Verletzungen physischer und psychischer Natur dokumentieren, die offenbar von den geschilderten Erlebnissen herrühren. Der 22-Jährige zeigte den Beamten Narben, die seiner Aussage nach von Übergriffen schwulenfeindlicher Gruppen stammen. Der 23-Jährige erzählte, dass er sogar seinen Job als Automechaniker verloren habe, als sein Chef herausgefunden habe, dass er Männer mag. Davor wollten die beiden Männer in Deutschland Schutz suchen, sich endlich sicher fühlen und ihr eigenes Leben leben können. Sobald die Dinge in Jamaika sich beruhigt hätten, wollten sie auch wieder in die Heimat zurückkehren.

Die Bundesbeamten leiteten die Verfolgten am Abend an die Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge der Stadt München weiter. Dort werden sich die zuständigen Beamten um die jungen Männer und ihre Asylanträge kümmern.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München

 
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