ERDING ONLINE



Wior sind Mitglied im DVPJ

6.000 Euro Strafe wegen mittelbarer Falschbeurkundung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 10. Januar 2018

-Bundespolizisten am Münchner Flughafen verhaften Emirater- -Botschaft bei Zahlung der Strafe behilflich- Flughafen München - Er hatte wohl versucht, unter Angabe falscher Daten behördliche Dokumente zu erhaschen und war dabei ertappt worden. Die verhängte Strafe hatte er dann offensichtlich nicht bezahlt und ist jetzt wieder erwischt worden. Bundespolizisten nahmen gestern (9. Januar) einen 26-Jährigen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bei seiner Ankunft aus Abu Dhabi fest. Der Mann war von der Landshuter Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl gesucht worden.

Der Mann aus Abu Dhabi lief den Beamten bei seiner Einreise in die Arme. Den Grenzpolizisten fiel eine Fahndungsnotiz der Landshuter Staatsanwaltschaft ins Auge, als sie die Dokumente des Reisenden überprüften. Der 26-Jährige war offenbar dabei ertappt worden, wie er sich mit falschen Daten ein offizielles Dokument erschwindeln wollte und daher wegen des Versuchs der mittelbaren Falschbeurkundung zu 5940 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Diesen Betrag ist er der niederbayerischen Justiz zusammen mit 70 Euro Verfahrenskosten bis dato schuldig geblieben. Also schrieb ihn die Staatsanwaltschaft Landshut mit Vollstreckungshaftbefehl zur Festnahme aus. Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten am Münchner Airport gestern.

Nachdem der Festgenommene den von der bayerischen Justiz geforderten Betrag offenbar erst nicht bezahlen wollte oder konnte, musste ein Mitarbeiter der Botschaft seines Heimatlandes zum Flughafen und dem Emirater zu Hilfe eilen. Nachdem er die Geldstrafe bezahlt hatte, durfte der 26-Jährige die Wache der Bundespolizei dann auch wieder verlassen.

Christian Köglmeier
Bundespolizei Flughafen München
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
< zurück   weiter >