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Kripo beendet Geschäfte einer Rauschgifthändlerbande PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 3. Januar 2018

Einer Gruppe überwiegend ungarischer Staatsangehöriger, die regen Handel mit aus ihrem Heimatland eingeschmuggelten Rauschgift betrieben, ist die Kriminalpolizei Erding auf die Schliche gekommen.

Seit Monaten ermittelten Rauschgiftfahnder der Kripo Erding gegen eine überwiegend ungarische Tätergruppe, die aufgrund Erkenntnissen aus dem Rauschgiftmilieu in Verdacht stand, unerlaubten Handel mit Amfetamin, XTC, Kokain und Marihuana zu treiben. Am Mittwoch, 27.12.2017 schlugen die Fahnder in den frühen Morgenstunden schließlich zu und durchsuchten in den Landkreisen Freising, Ebersberg und in München zeitgleich Wohnungen von 9 Beschuldigten im Alter zwischen 26 und 32 Jahren. Hierbei konnten rund 300 Gramm Cannabisprodukte, 100 XTC-Pillen, rund 30 Gramm Amfetamin sowie 9000 Euro Bargeld beschlagnahmt werden. Ferner wurden verbotene Anabolikapräparate sowie zahlreiche geschmuggelte Stangen Zigaretten sichergestellt.

Bereits im Vorfeld der aktuellen Durchsuchungsaktion, beschlagnahmte die Kripo Erding Ende November 2017 weitere 250 Gramm Marihuana, die ein 28-jähriges Mitglied der Tätergruppierung in Augsburg besorgt hatte. Als er einer Kontrolle unterzogen werden sollte, warf er das Rauschgift aus dem fahrenden Pkw. Allerdings vergebens, denn die Rauschgiftfahnder konnten das Marihuana trotzdem auffinden.

Gegen den im Landkreis Freising wohnenden Haupttäter der Bande, einen 32-jährigen Ungar, erging inzwischen Haftbefehl. Er steht im dringenden Verdacht, das Rauschgift aus Ungarn nach Deutschland eingeschmuggelt, und hier gewinnbringend weiterverkauft zu haben. Die weiteren Mitglieder der Bande müssen sich ebenfalls in den gegen sie laufenden Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten.

Polizeipräsidium Oberbayern Nord
Pressestelle

 
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