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Pressebericht der PI Freising vom 29.11.2017 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 29. November 2017

Verkehr

Freising – Gegenverkehr übersehen

Eine 20jährige Seat-Fahrerin wollte am 28.11. gegen 17.30 an der Ampel bei der Thalhauser Straße nach links in Am Staudengarten abbiegen. Dabei übersah sie einen ihr entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten 44jährigen Audi-Fahrer, welcher die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand. Allerdings mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 18.000€.

Freising – Vorfahrt missachtet

Um 19.00 Uhr, als die Ampelanlage an der Kreuzung Isarstraße-Falkenstraße bereits ausgeschaltet war, wollte ein 20jähriger Peugeot-Fahrer von der Falken- in die Isarstraße einbiegen und übersah dabei einen 51jährigen Opel-Fahrer. Auch hier kam es zum Zusammenstoß. Auch hier waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit. Auch hier war der Gesamtschaden relativ hoch: 10.000€. Auch hier wurde keiner der Insassen verletzt.

Straftaten

Freising – Betrügerischer Schlüsseldienst

Wieder einmal wurden Freisinger Bürger Opfer des Schlüsseldienstwuchers: Die beiden Geschädigten, ein venezolanisches Studentenpaar, hatten am gestern Abend die Haustür zugezogen und den Schlüssel innen stecken gelassen. Im Internet hatten sie über Google „Freising – Schlüsseldienst“ gesucht und einen ausgewählt, den sie für preiswert hielten. Zwecks “Verifizierung der Telefonnummer” wurde die Geschädigte mit unbekannter Nummer zurückgerufen. Der Schlüsseldienstmann war dann mit einem silbernen Renault Kombi und einer weiteren männlichen Person gekommen, habe zunächst so getan als versuchte er die Türe günstig zu öffnen und dann nach ca. 10 Min. die Tür aufgebohrt. Auf Rechnung wurden u.a. 12 Euro je mm für Zylinder verlang, gesamter Zylinder 560 Euro. Die Gesamtsumme der ominösen Rechnung betrug letztlich 1.260,97€. Es kann nur dringend geraten werden, sich wirklich an einen lokalen Schlüsseldienst zu wenden. Zumindest die ersten vier Angebote der o.a. Internetrecherche sind nach hiesigen Erkenntnissen problematisch – die angegebenen Telefonnummern führen allesamt zu einer Essener Vermittlungsagentur, deren Beauftragung dann zu o.a. Ergebnis führt.

Sonstiges

Attenkirchen – falscher Polizeibeamter versucht Rentner aus zu spähen

Am Nachmittag des 28.11. meldet sich ein zunächst verunsichert wirkender Anrufer bei der PI Freising und fragte, nach einem Oberkommissar Neumann. Was den Kollegen zunächst spanisch vorkam, da es einen solchen Beamten bei der PI Freising nicht gibt, hatte folgende Vorgeschichte: Der Anrufer, ein 81jähriger aus Attenkirchen hatte wenige Minuten davor selbst einen Anruf auf dem Festnetz von einem angeblichen Oberkommissar Neumann bekommen, wonach drei Einbrecher festgenommen worden seien und dabei auch seine Adresse gefunden worden wäre – die altbekannte Geschichte. Zur Authentifizierung sollte 81jährige zunächst warten, und wenn er das Freizeichen am Telefon hört, nochmal die Rückwahltaste betätigen, dann würde er mit POK Neumann verbunden. Anrufer machte dies, der angebliche POK Neumann war dran und hatte auch die richtige Adresse der PI Freising gewusst. Der 81jährige wurde dann vorgekaukelt, dass, wenn er einverstanden sei, sein Gespräch aufgezeichnet würde und er 90 Prozent seines Schadens vom Staat zurückbekäme, sollten seine Sachen verloren gehen. Weiter sei er dann gefragt worden, ob er einen Tresor im Haus hätte, was der 81jährige verneinte, und dem Anrufer dann mitteilte, er werde jetzt auflegen und nochmal die Polizei anrufen. Der 81jährige rief dann bei PI Freising an und konnte so feststellen, dass man versucht hatte, ihn aus zu forschen. Der Mann hat super reagiert. Die Polizei rät bei solchen Anrufen: keine Auskünfte zu erteilen, sondern einfach auflegen. Für Rückfragen steht jederzeit die örtlich zuständige Polizeiinspektion zur Verfügung.

Michael Ertl Erster
Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Freising

 
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